Forstarbeiten

Baum und Forstarbeiten

Zu den Forstarbeiten aus den Hinweisen der Gartenbauberufsgenossenschaft:

“Der Unternehmer darf Versicherte mit gefährlichen Baumarbeiten nur beschäftigen, wenn diese fachkundig sind und ärztlich festgestellt ist, dass keine körperlichen oder geistigen Mängel vorliegen, durch die sie sich selbst oder andere Versicherte besonderen Gefahren aussetzen.” 1)

Wer:  

Alle, die gefährliche Baumarbeiten durchführen wollen /sollen.
Alle Lehrgangsteilnehmer von AS-Baum-I und -II oder SKT-A und -B.

Wie: 

Grundlage der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen ist die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge → ArbMedVV.

Bei gefährlichen Forstarbeiten oder gefährlichen Baumarbeiten ist die Eignung/Tauglichkeit durch regelmäßige Eignungsuntersuchungen nachzuweisen, die sich wie bisher inhaltlich auf die gewerblichen Untersuchungsgrundsätze G41 und G25 der ArbMedVV beziehen.

– G41 Arbeiten mit Absturzgefahr
– G25 Fahr-, Steuer-, und Überwachungstätigkeiten

Für Motorsägenführer, die  Baumarbeiten oder Arbeiten im Forst durchführen, sind dabei z. B. Untersuchungen im Bereich Lärm, Vibration notwendig.

– G20 Lärmbelastung

Wann und wie oft:

“Vor Aufnahme der Tätigkeit /des Lehrganges und dann mindestens alle
3 Jahre, bei SKT-B-Anwendern mindestens alle 2 Jahre, den genauen
Zeitpunkt legt der Arbeits- oder Betriebsmediziner fest” 1)

 

Weitere Informationen finden Sie:
auf der Seite der  LSV-SpV → X   

 

Mitzubringen:   

– Personaldokument (Personalausweis, Reisepass)
– Sehhilfe: Brille oder Kontaktlinsen – falls benötigt